regine temmel D-79736 Rickenbach
Intention „Wo befindet sich das Bild, bevor es gemalt worden ist...?“ Ich   liebe   den   Zustand   der weißen,   leeren   Leinwand,   diesen   offenen   Raum,   in   dem   noch   alles   möglich   ist.   In   diesem   Zustand   bin   auch   ich   „leer“   in   dem Sinne, dass ich etwas anderem, etwas Größerem erlaube, durch mich hindurch zu fließen, auch wenn ich eine bestimmte Absicht verfolge. Bevor   ich   zu   malen   beginne   setzte   ich   mich   vor   die   Leinwand   und   meditiere.   Ich   bin   ganz   still,   horche   und spüre in mich hinein, öffne mich für das Schöpferische.   Der   Weg   offenbart   sich   erst   langsam   während   des   Malens,   und   irgendwann   taucht   etwas   auf,   dem   ich   folge. Nicht   ich   selbst   bestimme   wo   es   langgeht,   sondern   ein   unbekanntes   Ziel,   das   ich   nur   erahnen   kann,   fordert mich auf, ihm entgegen zu gehen. Es   ist   ein   bisschen   so   wie   mit   dem   Kinderversteckspiel   „heiß   –   kalt“,   bei   dem   man   mit   verbundenen   Augen einen    Gegenstand    finden    soll.    Eine    innere    Rückkopplung    (in    Form    von    Gefühlen    und    körperlichen Wahrnehmungen)   teilt   mir   mit,   ob   ich   mich   auf   das   Ziel   zu   bewege   oder   mich   von   ihm   entferne.   Es   ist   ein Prozess   des   Erschaffens,   auch   des   Verwerfens   und   Übermalens   und   dann   wieder   neu   Erschaffens,   immer einer   „inneren   Stimme“,   einer   Stimmigkeit   folgend,   die   sich   mir   in   einer   Empfindung   von   Lebendigkeit   und Energie zeigt. Bei   meinem   Schaffensprozess   wirkt   eine   unsichtbare   Ebene   jenseits   des   Verstandes. Durch   meine   jahrelange   Qigong-   und   Meditationspraxis   (Qigong   heißt wörtlich   übersetzt Energiearbeit)    beschäftige    ich    mich    intensiv    mit    dem    Thema    Energie    und    Realität jenseits    unserer    gewohnten    Sinneswahrnehmung,   was    auch    in    meinen    Bildern    zum Tragen   kommt.   „Das   Wesentliche   ist   für   das   Auge   unsichtbar“,   sogar   in   der   Malerei.   Für mich   ist   ein   Gemälde   (ebenso   wie   jedes   andere   Kunstwerk,   ja,   sogar   wie   alles   vom Menschen   mit   Absicht   Erschaffene)   ein   „Energieträger“,   der   eine   bestimmte   Information in   sich   birgt.   Ich   glaube,   dass   die   Energie   mit   der   ich   gemalt   habe   bzw.   die   während   des Malens   präsent   und   wirksam   war,   in   den   Bildern   gespeichert   und   für   den   Betrachter (unbewusst)    spürbar    ist,    und    zwar    auch    unabhängig    vom    dargestellten    Inhalt.    Seit einiger   Zeit   experimentiere   ich   in   meinen   Bildern   mit   einem   positiven   „Energiewort“ (oder   auch   einem   Satz),   das   während   meiner   Meditation   am   meisten   Resonanz   erzeugt hat. Dieses schreibe ich in dünnem Farbauftrag auf die noch leere Leinwand, wo es später unsichtbar unter dem fertigen Bild verborgen liegt. Wenn ich mit ein paar Worten beschreiben müsste, was meine Kunst motiviert : Nicht-Wissen, Offenheit, Neugier, Experimentieren, Emotion, Flow, Energie, Zulassen, Erforschen, Präsenz, Stille, Spüren, Schauen, Meditation, Raum
regine temmel D-79736 Rickenbach
Intention „Wo befindet sich das Bild, bevor es gemalt worden ist...?“ Ich    liebe    den    Zustand    der weißen,      leeren      Leinwand, diesen   offenen   Raum,   in   dem noch     alles     möglich     ist.     In diesem   Zustand   bin   auch   ich „leer“   in   dem   Sinne,   dass   ich etwas         anderem,         etwas Größerem      erlaube,      durch mich     hindurch     zu     fließen, auch         wenn         ich         eine bestimmte Absicht verfolge. Bevor   ich   zu   malen   beginne setzte   ich   mich   vor   die   Leinwand   und   meditiere.   Ich   bin   ganz still,    horche    und    spüre    in    mich    hinein,    öffne    mich    für    das Schöpferische.   Der   Weg   offenbart   sich   erst   langsam   während   des   Malens, und   irgendwann   taucht   etwas   auf,   dem   ich   folge.   Nicht   ich selbst   bestimme   wo   es   langgeht,   sondern   ein   unbekanntes Ziel,    das    ich    nur    erahnen    kann,    fordert    mich    auf,    ihm entgegen zu gehen. Es   ist   ein   bisschen   so   wie   mit   dem   Kinderversteckspiel   „heiß –     kalt“,     bei     dem     man     mit     verbundenen     Augen     einen Gegenstand   finden   soll.   Eine   innere   Rückkopplung   (in   Form von    Gefühlen    und    körperlichen   Wahrnehmungen)    teilt    mir mit,   ob   ich   mich   auf   das   Ziel   zu   bewege   oder   mich   von   ihm entferne.    Es    ist    ein    Prozess    des    Erschaffens,    auch    des Verwerfens      und      Übermalens      und      dann      wieder      neu Erschaffens,   immer   einer   „inneren   Stimme“,   einer   Stimmigkeit folgend,   die   sich   mir   in   einer   Empfindung   von   Lebendigkeit und Energie zeigt. Bei   meinem   Schaffensprozess   wirkt   eine   unsichtbare   Ebene jenseits    des    Verstandes.    Durch    meine    jahrelange    Qigong- und     Meditationspraxis     (Qigong     heißt     wörtlich     übersetzt Energiearbeit)   beschäftige   ich   mich   intensiv   mit   dem   Thema Energie       und       Realität       jenseits       unserer       gewohnten Sinneswahrnehmung,    was     auch     in     meinen     Bildern     zum Tragen   kommt.   „Das Wesentliche   ist   für   das Auge   unsichtbar“, sogar   in   der   Malerei.   Für   mich   ist   ein   Gemälde   (ebenso   wie jedes   andere   Kunstwerk,   ja,   sogar   wie   alles   vom   Menschen mit     Absicht     Erschaffene)     ein     „Energieträger“,     der     eine bestimmte    Information    in    sich    birgt.    Ich    glaube,    dass    die Energie    mit    der    ich    gemalt    habe    bzw.    die    während    des Malens   präsent   und   wirksam   war,   in   den   Bildern   gespeichert und    für    den    Betrachter    (unbewusst)    spürbar    ist,    und    zwar auch   unabhängig   vom   dargestellten   Inhalt.   Seit   einiger   Zeit experimentiere    ich    in    meinen    Bildern    mit    einem    positiven „Energiewort“   (oder   auch   einem   Satz),   das   während   meiner Meditation     am     meisten     Resonanz     erzeugt     hat.     Dieses schreibe    ich    in    dünnem    Farbauftrag    auf    die    noch    leere Leinwand,   wo   es   später   unsichtbar   unter   dem   fertigen   Bild verborgen liegt. Wenn    ich    mit    ein    paar    Worten    beschreiben    müsste,    was meine Kunst motiviert : Nicht-Wissen,   Offenheit,   Neugier,   Experimentieren,   Emotion, Flow, Energie, Zulassen, Erforschen, Präsenz, Stille, Spüren, Schauen, Meditation, Raum