regine temmel D-79736 Rickenbach
Archiv
Februar 2016
Ich sitze vor der Leinwand und schließe die Augen, werde ruhig, entspanne mich, freue mich aufs Malen, spüre meinen Atem...
weiter weiter
Leuchtende Farben, fast wie ein Urwald, kraftvoll die Kontraste. Doch wie soll es weiter gehen?
Es soll eine Herbststimmung werden – draußen in der Natur herrschen herbstliche Farben vor, und auf der Leinwand passt…
weiter weiter
Es soll eine Herbststimmung werden – draußen in der Natur herrschen herbstliche Farben vor, und auf der Leinwand passt….
weiter weiter
Ich habe immer weiter gesucht, ausprobiert, verändert – und irgendwann bin ich am Ende. So viele Stunden des Arbeitens….
weiter weiter
Nach dem „Ausbruch“ wird es ruhig und klar in mir – wie nach einem reinigenden Gewitter, bei dem die vorherige Schwüle…….
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April 2016
Gerade bin ich von einem Waldspaziergang zurückgekommen. Seit Wochen endlich mal wieder Sonne, die ersten hellgrünen Blätter
weiter weiter
Zügig füllt sich die Leinwand mit vielfarbigen groben Pinselstrichen, links die Andeutung eines Baumstammes. Ich weiß noch nicht, wie die Landschaft aussehen wird.
Ich setze weiße Flecken in die Zwischenräume, verwische die noch feuchten Farben mit einem großen Spachtel, interessante Mischungen und Effekte ergeben sich zufällig.
weiter weiter
Ich arbeite die Baumstämme heraus, dahinter schimmert ein See mit dem gegenüber liegenden Ufer. Die Farben sind mir aber noch zu herbstlich.
weiter weiter
Die Farbsetzung ist differenzierter geworden. Dann arbeite ich mit stark verdünnter Farbe, die ich „vom Himmel herunter“ fließen lasse. Arbeit mit einfließen zu lassen.
weiter weiter
Schließlich stehen da noch zwei helle Birken (deren Stamm ich vorher in natura genau betrachtet, angefasst und studiert habe). Es kommen neue Äste und Zweige hinzu –
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Oktober 2016
Dieses Bild hat eine vergleichsweise lange Geschichte, die im Sommer 2015 begonnen hat. Gerade an den Paarmotiven arbeite ich oft besonders …..
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Ich taste mich weiter vorwärts. Wobei „Tasten“ nicht ganz der passende Ausdruck ist, ich male bewusst mit schnellen Strichen und suche einen pastosen, rau strukturierten Farbauftrag.
weiter weiter
Dann ist es wieder soweit. Heute bin ich bereit, noch einmal ganz frisch an das Bild heranzugehen. Der zeitliche Abstand ist lange genug für einen neuen Blickwinkel. Die Farben gefallen mir überhaupt nicht …
weiter weiter
Ich arbeite mich weiter voran, in dieser Phase sind „nur“ (scheinbare) Kleinigkeiten dran wie Gesichtsausdruck (oft beeinflussen winzigste Änderungen, z.B. an einem Augenschatten ….
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Es packt mich ein weiteres Mal, Monate später. Es ist über ein Jahr vergangen seit dem Beginn des Gemäldes. Ich bin unzufrieden mit der Körperhaltung der Frau, ihr Gesicht möchte ich gerne …
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Auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick nicht so wirkt: bis zur Fertigstellung des Bildes vergehen noch viele weitere Stunden des Malens und noch mehr Stunden des Hinschauens ….
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„Bewegung“ – das ist das Wort, von dem mein neues, noch ungeborenes Bild getragen werden soll. Das Thema ist für mich dieses Mal schon klar:
Der Anfang eines Bildes fällt mir immer leicht und schwer zugleich. Leicht, weil die Fläche vor mir noch weiß und leer ist, alles ist erlaubt …
November 2016
weiter weiter weiter weiter
Mit Grün, Orange und Rot deute ich Pflanzen, Blätter, Gräser an und bringe etwas Farbe ins Bild (obwohl mein Vorbild draußen in der Natur noch sparsamer mit Farbe umgegangen ist). …
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Mit Weiß wage ich mich an das Wasser heran. Es geht darum, die Bewegung und die Strömung, das Flüchtige und das Formlose des Wassers einzufangen. Ich merke, dass das eine ganz andere Herangehensweise …
Die kleinen Rinnsale über die Steine hinweg beschäftigen mich. Sie sind fast durchsichtig, glänzend, springen neben der Hauptströmung als Nebenfiguren her und sind doch genauso ein Teil …
Das fertige Bild ist Teil der vierteiligen Serie „Schwarzwaldbach“. Ebenso wie die drei anderen Bilder wird es dominiert vom Hell-Dunkelkontrast des strömenden Wassers und den dunklen, nassen Felsen.
weiter weiter weiter weiter weiter weiter
regine temmel D-79736 Rickenbach
Februar 2016
Ich sitze vor der Leinwand und schließe die Augen, werde ruhig, entspanne mich, freue mich aufs Malen, spüre meinen Atem...
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Leuchtende Farben, fast wie ein Urwald, kraftvoll die Kontraste. Doch wie soll es weiter gehen?
Es soll eine Herbststimmung werden – draußen in der Natur herrschen herbstliche Farben vor, und auf der Leinwand passt… weiter weiter
Es soll eine Herbststimmung werden – draußen in der Natur herrschen herbstliche Farben vor, und auf der Leinwand passt….
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Ich habe immer weiter gesucht, ausprobiert, verändert – und irgendwann bin ich am Ende. So viele Stunden des Arbeitens….
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Nach dem „Ausbruch“ wird es ruhig und klar in mir – wie nach einem reinigenden Gewitter, bei dem die vorherige Schwüle…….
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April 2016
Gerade bin ich von einem Waldspaziergang zurückgekommen. Seit Wochen endlich mal wieder Sonne, die ersten hellgrünen Blätter
Zügig füllt sich die Leinwand mit vielfarbigen groben Pinselstrichen, links die Andeutung eines Baumstammes. Ich weiß noch nicht, wie die Landschaft aussehen wird.
Ich setze weiße Flecken in die Zwischenräume, verwische die noch feuchten Farben mit einem großen Spachtel, interessante Mischungen und Effekte ergeben sich zufällig.
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Die Farbsetzung ist differenzierter geworden. Dann arbeite ich mit stark verdünnter Farbe, die ich „vom Himmel herunter“ fließen lasse. Arbeit mit einfließen zu lassen.
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Ich arbeite die Baumstämme heraus, dahinter schimmert ein See mit dem gegenüber liegenden Ufer. Die Farben sind mir aber noch zu herbstlich.
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Schließlich stehen da noch zwei helle Birken (deren Stamm ich vorher in natura genau betrachtet, angefasst und studiert habe). Es kommen neue Äste und Zweige hinzu –
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Oktober 2016
Dieses Bild hat eine vergleichsweise lange Geschichte, die im Sommer 2015 begonnen hat. Gerade an den Paarmotiven arbeite ich oft besonders lange. Der Untertitel „change“ hat sich während….
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Ich taste mich weiter vorwärts. Wobei „Tasten“ nicht ganz der passende Ausdruck ist, ich male bewusst mit schnellen Strichen und suche einen pastosen, rau strukturierten Farbauftrag.
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Dann ist es wieder soweit. Heute bin ich bereit, noch einmal ganz frisch an das Bild heranzugehen. Der zeitliche Abstand ist lange genug für einen neuen Blickwinkel. Die Farben gefallen mir überhaupt nicht …
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Ich arbeite mich weiter voran, in dieser Phase sind „nur“ (scheinbare) Kleinigkeiten dran wie Gesichtsausdruck (oft beeinflussen winzigste Änderungen, z.B. an einem Augenschatten ….
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Es packt mich ein weiteres Mal, Monate später. Es ist über ein Jahr vergangen seit dem Beginn des Gemäldes. Ich bin unzufrieden mit der Körperhaltung der Frau, ihr Gesicht möchte ich gerne …
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Auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick nicht so wirkt: bis zur Fertigstellung des Bildes vergehen noch viele weitere Stunden des Malens und noch mehr Stunden des Hinschauens ….
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„Bewegung“ – das ist das Wort, von dem mein neues, noch ungeborenes Bild getragen werden soll. Das Thema ist für mich dieses Mal schon klar:
Der Anfang eines Bildes fällt mir immer leicht und schwer zugleich. Leicht, weil die Fläche vor mir noch weiß und leer ist, alles ist erlaubt …
Mit Grün, Orange und Rot deute ich Pflanzen, Blätter, Gräser an und bringe etwas Farbe ins Bild (obwohl mein Vorbild draußen …
Mit Weiß wage ich mich an das Wasser heran. Es geht darum, die Bewegung und die Strömung, das Flüchtige und das Formlose des Wassers einzufangen …
Die kleinen Rinnsale über die Steine hinweg beschäftigen mich. Sie sind fast durchsichtig, glänzend, springen neben der Hauptströmung …
Das fertige Bild ist Teil der vierteiligen Serie „Schwarzwaldbach“. Ebenso wie die drei anderen Bilder wird es dominiert vom Hell-Dunkelkontrast des strömenden…
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November 2016